
Bei Rollercoaster Tycoon werden Kindheitsträume wahr: Ihr dürft euren eigenen Freizeitpark errichten. Unsere Tips helfen euch beim Aufbau und Management eures Parks.
Wenn keine Leute in den Park kommen, liegt es oft daran, daß er noch geschlossen ist. Ihr müßt die Ampel von Rot auf Grün umschalten. Das gleiche gilt für Attraktionen. Es stellt sich niemand in die Warteschlange, wenn das Fahrgeschäft nicht geöffnet ist.
Achterbahnen zählen ohne Zweifel zu den Publikumsmagneten.
Trotzdem solltet ihr gerade zu Beginn erst gemäßigte Fahrten
anbieten. Diese sind günstig und steigern durch ihre Vielfalt die
Besucherzahlen. Plaziert die Fahrgeschäfte möglichst nahe am
Ausgang. Dadurch vermeidet ihr lange Wege, auf denen sich die
Kinder verlaufen oder aus Frust wieder umkehren,
Sobald die
ersten Besucher erscheinen, solltet ihr euch an den Bau einer
Achterbahn machen. Denn die Aufmerksamkeit sinkt schnell, wenn sie
keine aufregenden Fahrten vorfinden. Bei Achterbahnen habt ihr die
Wahl zwischen vorgefertigten Entwürfen und eigenen Konstruktionen.
Verwendet nach Möglichkeit immer eigene Strecken, da diese
günstiger gestaltet werden können. Gerade zu Beginn könnt ihr so
schneller mehrere interessante Attraktionen bauen.
Auch wenn ihr statt einer Warteschlange nur einen Weg zum Eingang baut, sind Attraktionen zugänglich. Allerdings kann sich ohne Warteschlange immer nur ein einziger Kunde anstellen, der Rest muß wieder umdrehen und zu einem anderen Zeitpunkt wiederkommen, wenn niemand ansteht. Ihr habt dadurch wesentlich weniger Einnahmen. Vor größeren und rasanten Fahrten empfiehlt es sich, eine längere Warteschlange einzurichten. Vor gemäßigten Fahrten, wie dem Karussell reicht dagegen eine kurze.
Erregungs-, intensitäts- und Übelkeitsrate beschreiben die Eigenschaften einer Attraktion. Die Erregungsrate gibt Auskunft darüber, wie hoch das Interesse an diesem Fahrgeschäft ist. Wie lange die Besucher bei Laune gehalten werden, zeigt die Intensitätsrate. Mit der Übelkeitsrate könnt ihr bestimmen, wie schnell den Kunden schlecht wird.
Wenn ihr Achterbahnen selbst entwickelt, solltet ihr unbedingt darauf achten, daß die Erregungsrate ziemlich hoch ist. Der untere Grenzwert liegt bei 3,5 und geht bis zu 10 herauf. Nach Fertigstellung einer Strecke könnt ihr diese Rate mit einer Testfahrt ermitteln. Ist sie zu gering, solltet ihr noch ein paar spektakuläre Kurven einbauen. Damit die Besucher mehrmals mit einer selbst konstruierten Achterbahn fahren, muß die Intensitätsrate etwa gleich hoch wie die Erregungsrate sein. Vermeidet schnelle, kurvenreiche Strecken, um die Übelkeitsrate gering zu halten. Übergeben sich weniger Leute, bleiben die Wege sauber. Darüber hinaus steigt die Laune der Gäste: Sie müssen sich nicht erholen und können den Parkbesuch uneingeschränkt fortsetzen.
Manche Fahrgeschäfte erzielen nach einiger Zeit nur noch wenig Gewinn. Reißt sie kurzerhand ab. Damit schafft ihr Platz für neue Attraktionen. Achtet jedoch darauf, daß die bunte Mischung aus langweiligeren Fahrten und Sensationen nicht verloren geht.
Ein Tag im Freizeitpark macht ganz schön hungrig und durstig. Setzt
Imbißbuden jeglicher Art am besten an Ausgänge beliebter
Fahrgeschäfte. Muß er zu weit laufen, gibt der Besucher eventuell
erschöpft auf und will nach Hause. Bei der Preiskalkulation solltet ihr
unbedingt beachten, daß alle Speisen und Getränke Kosten für den
Einkauf mit sich bringen. Egal welchen Preis ihr festsetzt, die Differenz
bzw. der Gewinn wird immer derselbe sein.Haltet den Preis niedrig.
Dadurch erhöht sich die Käuferfrequenz. Außerdem steigt die
Zufriedenheit der Kunden, die euren Service sehr zu schätzen wissen.
Der Preis für Fast-Food sollte so um die DM 1,- liegen, für Getränke
und Eis sollte ein Preis von DM -,70 bis DM -,90 festgesetzt
werden.
An Informationsständen werden Wegweiser und Schirme
bereitgestellt. Die Wegweiser enthalten Informationen über die
Attraktionen und einen Routenplan für das gesamte Gelände. Ist euer
Park großflächig angelegt, kann es passieren, daß sich viele Gäste
verlaufen. Mit einem Wegweiser helft ihr dem ab. Errichtet die
Informationsstände möglichst an großen Kreuzungen.
Toiletten
sollten ebenfalls an wichtigen Wegpunkten aufgestellt werden.
Anfangs sind zwei, später maximal vier Toiletten notwendig. Der
kalkulierte Preis sollte DM-,20 nicht überschreiten.
Wenn ihr Bäume und Blumen anpflanzt, läßt das euren Freizeitpark nicht nur schöner aussehen. Der Parkwert steigt auch erheblich. Dadurch kommen viele Kunden, die neben den Attraktionen auch Brunnen oder sogar Themenlandschaften bewundern. Es gilt dabei, das natürliche Gelände zu berücksichtigen. Eine ägyptische Themenlandschaft paßt ideal in eine heißere Gegend, während sich Bergbauelemente in eine Hügellandschaft mit vielen Bäumen ideal einfügen.
In der Park-Information stehen euch zwei Buttons zur Vergrößerung eures Parks zur Verfügung. Ihr könnt Land kaufen oder auch Baugenehmigungen erwerben. Kleine Schilder zeigen, welche Parzellen zu verkaufen sind und welche nicht. Eine Erweiterung solltet ihr allerdings nur vornehmen, wenn es unbedingt nötig ist. Fehlen euch jedoch nur wenige Parzellen, um ein größeres Fahrgeschäft einzupassen, ist eine Erweiterung empfehlenswert.
Wege sollten möglichst gerade verlaufen. Umwege, Schleifen und zu viele Richtungsänderungen machen die Besucher unsicher. Sichert Pfade auf unwegsames Gelände mit Zäunen ab. Ohne Absperrung verlaufen sich die Gäste und finden nicht mehr auf den Weg zurück.
Den richtigen Preis zu verlangen, gehört zu den kniffligsten Aufgaben. Kriterien für die Kalkulation sind: Jahreszeit, Neuheit, Intensitäts- und Erregungsrate, Warteschlange und die Wirkung andere Fahrgeschäfte in der Nähe.
Die Jahreszeit hat eine erhebliche Wirkung auf die Gäste. Wenn ihr im März öffnet, beginnt die Saison erst. Haltet die Preise bis Anfang Mai niedrig, um die Besucher zu ködern. Im Juni, Juli und August dagegen strömen sie geradezu in euren Park. In diesen Monaten könnt ihr Höchstpreise verlangen. Ab September wird es wieder leer. Um die letzten Kunden zu halten, solltet ihr die Preise wieder heruntersetzen. Ein Beispiel: In den Sommermonaten könnt ihr für "Autofahren" DM 9,- bis 11,- nehmen, in den anderen Monaten solltet ihr nur DM 3,50 bis 4,- verlangen.
Eine gerade erst eröffnete Attraktion zieht Gäste wie ein Magnet an, selbst wenn sie nicht sonderlich aufregend ist. Zu diesem Zeitpunkt könnt ihr einen relativ hohen Preis fordern, aber auf keinen Fall den Höchstpreis. Das wirkt sich äußerst abschreckend aus, wenn eine Fahrt noch nicht bekannt ist. Verliert sich nach einiger Zeit das Interesse, senkt ihr den Eintritt auf ein mittleres Preisniveau. Bei der Eröffnung für das Geisterhaus z.B. werden viele auch bi DM 6,- bis 7,- anstehen. Ist die erste Aufregung vorbei, müßt ihr mit Preisen von DM 2,50 bis 3,- locken.
Je länger die Warteschlange für eine Attraktion ist, desto beliebter ist sie. Nutzt das aus und schraubt den Preis solange hoch, bis die ersten Kunden anfangen, die Warteschlange zu verlassen. Dann verringert ihr den Preis so weit, daß sich wieder eine kurze Warteschlange bildet. Auf diese Weise ermittelt ihr den aktuellen Höchstpreis. Für eine aufsehenerregende Achterbahn könnt ihr z.B. etwa DM 15,- verlangen. Nur DM -,50 mehr jedoch können schon zuviel sein.
Am effektivsten erweist es sich, aufregende und gemäßigte, gefährliche und langweilige, schnelle und langsame Fahrten nebeneinander zu setzen. Ihr stellt damit eine räumliche Vielfalt sicher. Die Besucher sind kaum in der Lage, zwei aufsehenerregende, benachbarte Achterbahnen zu besuchen. Sie sind nach einer Fahrt oft schon zu erschöpft und sehnen sich nach Erholung. Zu einer weiteren Fahrt mit der zweiten Achterbahn lassen sie sich bewegen, wenn diese etwas weiter weg, nach einer Imbißbude und einer gemäßigten Fahrt, steht. Sie sind dann wieder bereit für ihr nächstes Abenteuer.
Ein Eintrittspreis hat Vor- und Nachteile. Einerseits schreckt er einige Gäste ab, andererseits erzielt ihr dadurch mehr Einnahmen. Doch empfiehlt es sich, nur in einem sehr gut besuchten Freizeitpark Eintritt zu nehmen. Ein paar Besucher mehr oder weniger machen dort nicht viel aus. Ein kleiner, unspektakulärer Park dagegen wird deutlich weniger Kunden verzeichnen.
Manchmal lohnt es sich, für eine neu erforschte Attraktion ein Darlehen aufzunehmen. Diese Maßnahme empfiehlt sich besonders dann, wenn das Interesse gesunken ist und ihr kaum noch Besucherzahlen verzeichnet. Außerdem werden die Darlehen mit einem sehr günstigen Zinssatz belegt, so daß der monatliche Gewinn kaum geschmälert wird. Habt ihr den Engpaß überwunden, könnt ihr die Schulden bequem in Tausenderraten abzahlen.
In erster Linie sollten die Hilfskräfte sich um die Sauberkeit des Parks kümmern. Deaktiviert deshalb bei den meisten Hilfskräften die Option "Rasen mähen". Von dieser Landschaftspflege nehmen die wenigsten Notiz. In der Nähe von Fahrgeschäften mit hoher Übelkeitsrate werden Hilfskräfte ganz besonders benötigt. Benutzt die Funktion "Gebiet festlegen", damit sich eine Hilfskraft nur um ein bestimmtes Gebiet kümmert.
Mechaniker überprüfen und reparieren die Fahrgeschäfte. An diesem Personal solltet ihr auf keinen Fall sparen. Geschieht ein Unfall, meiden die Gäste die Attraktion für längere Zeit. Stellt also immer genügend Mechaniker ein, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Benutzt auch hier die Option "Gebiet festlegen" undteilt jeder größeren Attraktion einen Mechaniker zu.
Gäste randalieren, wenn sie unzufrieden sind. Aufseher beobachten das Geschehen und greifen im Notfall ein. Besonders an Sammelpunkten wie Kreuzungen und Plätzen werden Aufseher benötigt. Allerdings erfordert selbst selbst ein sehr großer Freizeitpark nicht mehr als 10 Aufseher.
Wenn ihr mit langen Warteschlangen zu kämpfen habt, solltet ihr ein paar Entertainer einstellen. Sie steigern die Fröhlichkeit und damit das Konsumverhalten. Vergeßt nicht, von Zeit zu Zeit das Kostüm der Entertainer zu wechseln. Denn wenn die Gäste immer nur einen Entertainer im Panda-Kostüm sehen, wird ihnen das auf Dauer zu langweilig.
Marketingmaßnahmen sind eine äußerst wirksame Methode, um mehr Besucher anzulocken. Über die lange Winterpause haben die meisten euren Park vergessen. Setzt daher zu Saisonbeginn Optionen wie "Gutscheine für freien Eintritt in den Park" und "Werbekampagne für den Park" ein. Aber auch zum Ende der Saison sind die Besucherzahlen schwach. Die Temperaturen sind gesunken und das Interesse der Gäste auch. Versucht sie mit Optionen wie "Gutscheine für freie Fahrt auf einer bestimmten Attraktion" und "Gratis-Gutscheine für Speisen und Getränke" bei Laune zu halten. Mit dieser Form der Kundenwerbung erreicht ihr das ganze Jahr über konstante Zahlen und Einnahmen.
Es gibt unterschiedliche Finanzierungsarten für die Forschung. Bei
maximaler Förderung beträgt die Entwicklungszeit nur etwa einen
Monat, bei minimaler etwa 11/2 Monate. Auch wenn DM 400,- viel Geld
sind, solltet ihr euch nicht scheuen, es dafür auszugeben. Denn die
Attraktionen sind das einzige, was ihr den Besuchern zu bieten habt.
Präsentiert ihr ihnen Jahr für Jahr dieselben Fahrgeschäfte, sinkt das
Interesse an eurem Park erheblich. Trefft die Wahl der
Forschungsziele sorgfältig. Sind alle Bereiche angeklickt, so wird per
Zufall einer ausgewählt. Doch gerade nach Eröffnung möchten die
Kunden aufregende Fahrten und Achterbahnen besuchen. Schaltet
daher "Landschaften und Themengestaltung" sowie "Verbesserung
von Attraktionen" vorerst aus. Erst wenn euer Park fast komplett an
gemäßigten und aufregenden Fahrten und Achterbahnen ist, macht es
Sinn, an die Verschönerung und Verbesserung des Parks denken.
Schaltet Themenlandschaften wieder ein.
Mit einem kleinen Trick könnt ihr euch bei Rollercoaster Tycoon die
Kassen füllen. Baut dafür einfach eine Attraktion, die Unmengen von
Besuchern anlockt (z.B. den Rollercoaster) und baut vor das Gerät
einen möglichst großen Eingangsbereich. Nun klickt ihr auf den
Rollercoaster und stellt unter Optionen "Synchronize with adjacent
station" ein. So fahren die Wagen nicht mehr, aber die Attraktion bleibt
geöffnet.
Wartet jetzt, bis die Warteschlange wirklich lang ist. Dann
könnt ihr den Eintritspreis raufsetzen (z.B. auf 15,- DM) und
"Synchronize with ajacent station" wieder ausschalten. Ab jetzt könnt ihr
euch entspannt zurücklehnen und beobachten, wie die Kassen
klingeln.
Um euren Achterbahnen einenzusätzlichen Kick zu verpassen, solltet
ihr den Streckenverlauf so gestalten, daß es viele nahe
beieinander liegende Passagen gibt. Schrauben und Loopings werden
von den Gästen am besten angenommen.
Nutzt die Möglichkeiten
von Tunneln. Laßt einen Zug mit hoher Geschwindigkeit tief in einen
Tunnel rasen, um bei der Ausfahrt aus dem Tunnel eine komplizierte
Konstruktion aus Loopings, Schrauben und Kurven folgen zu
lassen. Baut Wege so, Daß sie direkt neben oder über den Fahrstrecken
liegen. Dadurch bekommen sowohl der Weg als auch die Attraktion
eine höhere Erregungsrate.
Laßt eure Monorail an möglichst vielen Attraktionen vorbeifahren, um
das Interesse der Insassen an diesen Geräten zu wecken.
Nutzt die Möglichkeiten der Landschafts- und Themengestaltung.
Selbst das einfache "Autofahren" kann dadurch zu einem tollen
Erlebnis werden.
Und wenn euch einmal langweilig sein sollte, könnt ihr immer noch
versuchen eine der schwimmenden oder fliegenden Enten
anzuklicken. Das ist zwar nicht ganz einfach, lohnt sich aber !
Hier eine Übersicht der idealen Längen von Warteschlangen:
| Fahrgeschäft | Warteschlange in Quadraten |
| Achterbahnen | 10 - 20 |
| Aufregende Fahrten | 6 - 15 |
| Gemäßigte Fahrten | 5 - 9 |
| Wasserfahrten | 6 - 9 |
| Bootsverleih | 3 - 5 |
| Transportfahrten | 5 - 15 |
Erregungsrate: Je aufregender die Attraktionen, desto
glücklicher sind die Parkbesucher.
Loopings, enge Kurven und
Action-Fotos steigern die Erregungsrate einer Achterbahn erheblich. Je
höher die Rate ist, desto mehr genießen die Gäste die Fahrt und sind
bereit, auch höhere Preise zu zahlen bzw. noch einmal zu fahren. Doch
diese eingebauten Raffinessen allein machen eine Achterbahn noch
lange nicht zum Erfolg. Die Höhe der Erregungsrate unterliegt vielen
Einflüssen, wie z.B. der Landschaftsgestaltung. Legt die Wege
möglichst nahe an beliebte Attraktionen - oder besser noch: Baut eine
Brücke über einen aufregenden Streckenteil. Der Anblick fahrender
Waggons motiviert vorbeilaufende Gäste möglicherweise, selbst mit
der Attraktion zu fahren. Abfallende Strecken sindfür die Besucher noch
aufregender, wenn sie in einen engen, dunklen Tunnel oder durch
geschickt angelegte Themenlandschaften führen.
Illusionen sorgen
für zusätzliche Aufregung bei den Fahrgästen.
Versucht,
Achterbahnstrecken so knapp wie möglich unter einer anderen
Attraktion entlang zu bauen. Obwohl genügend Platz für die Waggons
vorhanden ist, entsteht bei den Gästen der Eindruck, als würden sie mit
dem anderen Fahrgeschäft zusammenstoßen. Auf diese Weise könnt
ihr auch bei langsamen Streckenteilen Herzklopfen und damit eine hohe
Erregungsrate erzeugen.
Überraschungseffekt: Unerwartete Kurven
machen die Achterbahn noch spannender.
Versucht, die Besucher
immer wieder zu überraschen, so daß sie nie genau wissen, was sie als
nächstes erwartet. Fahren Züge aus Tunnels heraus und sofort in
scharfe Kurven, können sich die Gäste suf die einsetzenden Fliehkräfte
nicht vorbereiten. Das verhilft der Attraktion zu einer hohen
Erregungsrate. Nicht nur Wasserfahrten können von dem erfrischenden
Naß profitieren. Der gezielte Einsatz von Wasser kann auch eine
Achterbahn aufregender machen. Baut eine hängende Achterbahn
direkt über dem Wasser und achtet darauf, ein Gefälle so nah wie
möglich an der Wasseroberfläche zu bauen. Die Erregungsrate steigt
deutlich, wenn die Besucher auf der rasanten Fahrt nach unten das
Wasser immer näher kommen sehen. Kabinen, die unten offensind,
verstärken diesen Effekt noch um einiges.
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Vergnügen und
Qual: ein schmaler Grat.
Die Fahrt mit einer Achterbahn kann sehr
viel Spaß machen, jedoch ist die Linie zwischen Vergnügen und Qual
dünn. Hat eine Achterbahn eine hohe Intensitätsrate, lehnen viele Gäste
es ab, mit ihr zu fahren. Es gibt einige Besonderheiten wie Loopings
und Korkenzieher, die eine Fahrt zur Tortur machen können, aber es
sind vor allem die vertikalen und seitlichen Kräfte, die die Besucher
abschrecken. Beobachtet während der Fahrt das Zeitdiagramm der
jeweiligen Attraktion. Hier werden Tiefst- und Höchstwerte der
Fliehkräfte angezeigt. Toleriert werden Werte von 6-7 G, wenn sie über
kurze Streckenteile auftreten. Übersteigen sie jedoch auf Dauer einen
positiven Wert von 2,5 G oder liegen sie ständig unter -2 G, wird die
Fahrt als sehr unangenehm empfunden.
Wenn ihr die Intensitätsrate
einer Achterbahn reduzieren müßt, beobachtet die Statistik während
der Fahrt. So könnt ihr die ungünstigen Streckenteile ausmachen.
Schließt die Achterbahn und ersetzt die Abschnitte durch weniger
spektakuläre.
Steilkurven
Scharfe Kurven können für kurze
Strecken sehr nützlich sein: Sie erhöhen die Erregungsrate der
Achterbahn. Vermeidet diese Kurven jedoch nach stark abfallenden
Strecken. Die Fliehkräfte, die dabei entstehen, werden zu einer Qual für
die Gäste. Vergrößert den Radius der Kurve. Wenn ihr so wenig wie
möglich an der Achterbahn verändern möchtet, entschärft ihr die harten
Kurven einfach durch geneigte Streckenteile.
Looping
Die
Geschwindigkeit, mit der eine Achterbahn in einen Looping eintritt, kann
für die Gäste schnell unangenehm werden. Schließt die Attraktion und
versucht, den Looping höher zu bauen. Da der Zug mehr Steigung als
vorher bewältigen muß, verliert er an Geschwindigkeit. Das macht die
Fahrt für die Gäste wieder zu einem Vergnügen.
Wie lang sollen die
Züge sein ?
Auch die Länge eines Zuges kann die Intensitätsrate in
die Höhe treiben. Ein langer Zug ist schwerer und deshalb auch
schneller. Dadurch entstehen Fliehkräfte, die den Besuchern
unangenehm werden können. Verkürzt den Zug, aber achtet darauf, daß
die Achterbahn noch genügend Geschwindigkeit aufbringen kann, um
durch einen Looping zu fahren. Sie fällt sonst in der Mitte
herunter.
Steigungen und Gefälle
Vermeidet starke,
aufeinanderfolgende Steigungen und Gefälle. Die positiven und
negativen Fliehkräfte werden schnell zu hoch. Mildert die
Streckenführung ab, indem ihr die extremen Höhenunterschiede
entfernt.
Überdachte Fahrgeschäfte: Zuflucht bei Regen.
Bei
schlechtem Wetter meiden viele Besucher offene Fahrgeschäfte, weil
sie nicht naß werden möchten. Fahrgeschäfte mit geschlossenen
Fahrkabinen erfahren bei Regen einen wahren Ansturm an Gästen. Sie
sind zu diesem Zeitpunkt sogar bereit, mehr Geld für den Eintritt zu
bezahlen als bei gutem Wetter.
Manche Freizeitparks liegen in
feucht-kalten Regionen mit wenig Sonnenschein. Gleicht diesen
ungünstigen Umstand durch den Bau unterirdischer Achterbahnen
wieder aus. Auf diese Weise entgehen die Besucher dem schlechten
Wetter und können die Fahrt genießen.
Die guten Seiten von
schlechtem Wetter: Profit aus Regen
Informationsstände verkaufen
neben Wegweisern auch Regenschirme. Ziehen Gewitterwolken auf,
entwickeln sie sich zu wahren Verkaufsschlagern. Auch hier solltet ihr
euch nicht scheuen, aus der Not der Besucher Profit zu schlagen. Eine
kurzzeitige Verteuerung der Regenschirme bringt einen enormen
Gewinn ein.
Preisstrategien: Was muß ich tun, damit die Kassen klingeln?
Mit einer gut durchdachten
Preisstrategie erreicht ihr optimale Auslastung und damit ein Maximum
an Gewinnen. Für Fahrgeschäfte gibt es drei Preiskategorien:
Freifahrten, billige und teure Fahrten. Gemäßigte Fahrten halten die
Gäste bei Laune und durch den Erholungscharakter im Park. Daher
sollten diese Fahrten trotz der ungedeckten Betriebskosten für die
Besucher kostenlos sein. Attraktionen wie das Geisterhaus oder die
Rutschspirale besitzen zu geringe Erregungsraten, als daß ein hoher
Preis dafür verlangt werden könnte. Sie dienen ebenfalls der
Unterhaltung und zur Abwechslung von den Achterbahnen. Verlangt für
diese Fahrten daher einen niedrigen Preis, mit dem die Betriebskosten
gedeckt werden. Die Freifahrten und billigen Fahrten stimmen die
Besucher so zufrieden mit eurem Park, daß sie bereit sind, für
Achterbahnen auch hohe Eintrittspreise zu zahlen. Mit dieser
Preisstrategie erreicht ihr eine optimale Auslastung und damit ein
Maximum an Gewinnen.
Wo plaziere ich die beliebtesten
Fahrgeschäfte ?
Errichtet die größten und beliebtesten
Fahrgeschäfte weit weg vom Parkausgang. Die Besucher müssen eine
weitere Strecke laufen, auf der sie möglicherweise Halt an
Fahrgeschäften oder Ständen machen, die auf dem Weg liegen.
Hierdurch erzielt ihr zusätzliche Gewinne. Liegen die großen
Attraktionen dagegen im Eingangsbereich des Parks, bilden sich lange
Warteschlangen. Während der Zeit, in der die Besucher anstehen,
geht viel Geld verloren, das in andere Fahrgeschäfte hätte inverstiert
werden können.
Länge des
Stationsein-/-ausstiegs
Wasserfahrten sind sehr beliebt. Baut die
Strecke für den Stationsein-/-ausstieg so lang wie möglich. Dadurch
können mehr Boote eingesetzt und mehr Eintrittsgelder erzielt werden.
Außerdem müssen die Gäste nicht so lange anstehen und können in
der gleichen Zeit mit mehr Attraktionen fahren.
Wohin setze ich den
Stationseingang ?
Weite Wege von Stationseingang bis zur
Haltestelle der Waggons sind Zeitverschwendung und kosten Geld.
Besonders bei beliebten Attraktionen mit langen Warteschlangen
werden die Gäste schnell ungeduldig. Versucht, Stationseingänge und
Haltestellen nahe beieinander zu plazieren. Dadurch können die Gäste
ohne Zeitverlust einsteigen und die Waggons schneller abfahren. Die
verkürzte, effektive Fahrtdauer bringt mehr Kunden und damit auch
mehr Geld ein.
Themenlandschaften peppen langweilige Parks
auf.
Selbst die langweiligsten Fahrgeschäfte werden mit gezielt
eingesetzter Themenlandschaft zu einer Attraktion. Ds zieht nicht nur
mehr Besucher in den Park: Sie sind auch bereit, höhere Eintrittspreise
zu bezahlen.
Wartung
der Verschleißteile
Je länger Fahrgeschäfte betrieben werden,
desto stärker sinkt ihre Verläßlichkeit. Das hängt damit zusammen, daß
Verschleißteile unter der ständigen Benutzung leiden. Stellt sicher, daß
für vier Fahrgeschäfte mindestens ein Mechaniker zuständig ist.
Außerdem sollten bei älteren Attraktionen die Zeitabstände zwischen
den Inspektionen auf zehn Minuten gesenkt werden. Dadurch steigt die
Verläßlichkeit wieder bei jeder Überprüfung. Achterbahnen, die älter als
fünf Jahre sind, werden für die Besucher extrem gefährlich. Wenn ihr
sie nicht ersetzt, solltet ihr zumindest die Anzahl der Züge auf einen
reduzieren. Auf diese Weise kann es zu keinem Zusammenstoß kommen.
Vorübergehende
Schließung des Fahrgeschäftes
Stoßen in einer Achterbahn zwei
Züge zusammen, kommt es nicht immer zu Verletzten. Trotzdem
meiden die Gäste das Fahrgeschäft auf lange Zeit. Die einfachste
Methode ist, die Achterbahn abzureißen und neu zu bauen. Die
Besucher haben wieder Vertrauen, auch wenn die alte Achterbahn nach
der Reparatur genauso sicher wie die neue gewesen wäre. Wenn ihr
allerdings nicht das nötige Geld für eine neue Konstruktion besitzt oder
die selbstgestaltete Strecke einfach nicht abreißen möchtet, müßt ihr
folgende Maßnahmen ergreifen: Schließt die Achterbahn für drei
Monate oder sogar länger, laßt nach Wiedereröffnung nur einen Zug
fahren und gebt ihr neue Farben.
Werbekampagne
Eine
Werbekampagne kann ebenfalls helfen, den Besuchern das Vertrauen
zurückzugeben.
Wenn ihr beliebigen Besuchern des Parks einen dieser Namen gebt, schaltet ihr automatisch den dazugehörigen Effekt frei:
Name - Effekt
Michael Schumacher - Gewinnt alle Go-Kart-Rennen
Bill Gates - Unendlich viel Geld für den Besucher.
Tom Cruise - Der Kunde besucht jede Achterbahn.
Damon Hill - Go-Karts fahren doppelt so schnell !
BigBucks - Unendlich viel Geld
Wenn ihr beliebigen Besuchern des Parks einen der folgenden Namen gebt, schaltet ihr den entsprechenden Trick frei:
Name - Wirkung
Chris Sawyer - Fotograf
Simon Foster - Maler
Melanie Warn - Zufriedenheit der Besucher steigt
Katie Brayshaw - Winkt den Gästen
John Wardley - Denkt ständig "Wow"
John Mace - Doppelter Eintritt für die Fahrten
| Songtexte |